Was genau ist eigentlich eine Tussi?

TUSSI – Oft gehört, meist als Beleidigung aufgefasst:

Weibliche Wesen werden häufiger als Tussi bezeichnet. Aber was genau bedeutet das Wort eigentlich? Ist das wirklich immer eine Beleidigung? Wir klären auf: Tussi, Bedeutung und Herkunft des Wortes!

Umgangssprachlich abwertend – das war nicht immer so

Wenn man heute das Wort Tussi hört, geht es meist um eine aufgetakelte, extrem modisch gekleidete und weniger sympathische weibliche Person. Frauen verbinden damit extrem herausgeputzte Mädchen, die aussehen wie frisch vom Friseur, inklusive gemachter Nägel, tollem Make-Up, High-Heels, sexy Kleidung und einer schöner Tasche. Die sitzt auch noch perfekt – niemand würde ein Nilpferd im Tutu als Tussi bezeichnet, auch nicht mit lackierten Nägeln. Trotzdem verunsichert die Bezeichnung Tussi viele Frauen. Die einschlägigen Internetforen haben alle wenigstens einen Threat mit Hilferuf: „Mein Freund redet von jeder Frau als Tussi, wie meint der das?“

Tussi Strandpink auf Instagram mit einer TUSSIBAG Orange
@strandpink trägt auch Tussibag

Alles halb so wild: Die Abkürzung Tussi wird oft alternativ für „junge Frau“ oder „Mädchen“ gebraucht. Die Tussi ist weiblich, eine junge Dame, nicht mehr und nicht weniger. So wurde der Begriff in der Jugendsprache der 1990er Jahre flächendeckend für alle jungen weiblichen Wesen gebraucht. Aber eigentlich geht es hier gar nicht um die Tussi, sondern um die sagenumwobene Tusnelda.

Wie jetzt, Tusnelda?

Wer ist das denn? Es geht nicht um ein besonders vulgäres oder dümmliches Partyluder, sondern um die Tochter eines Cheruskerfürsten namens Segestes. Die junge Frau heißt korrekt Thusnelda. Thusnelda wurde um das Jahr 10 v. Chr. geboren und starb irgendwann nach dem 26. Mai 17 n. Chr. Sie war mit dem Cheruskerfürsten Arminius verheiratet, der die römischen Legionen in der berühmten Varusschlacht plattmachte. Und zwar sowas von …

Thusnelda war von ihrem Vater eigentlich einem anderen Herren versprochen, wurde aber entführt und wurde zur Frau des Siegers. Der römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtet ein wenig aus dem Leben der Dame: Sie ging wohl eher freiwillig mit Arminius und wurde „mit ihrem Einverständnis“ entführt. Arminius blieb das Brautgeld schuldig, Thusneldas Vater entführte wiederum die Schwangere, sie wurde später als Trophäe in Rom vorgeführt – aber ganz Dame von Welt, bewahrte sie Haltung und Würde.

Der Name der Cheruskerfürstin wurde im frühen 20. Jahrhundert zu einem gebräuchlichen Begriff für nervtötende Ehefrauen und weibliche Bedienstete. In den 1990er Jahren erfuhr er eine Umdeutung, aus der Tussi wurde irgendwann ein sehr liebevolles Kosewort: Tusschen.

Du Tussi, ich Tussi – sind wir nicht alle ein wenig Tussi?

Die Tussi ist das Sinnbild der modernen, immer gut gekleideten und gepflegten Frau.

Sie strahlt Spaß am Leben, lockeren Umgang und nicht allzu viel Tiefsinnigkeit aus. Jung, gutaussehend, erfolgreich – sind wir nicht alle ein bisschen Tussi?

Moment mal: Werbeslogan?

amazonem_ama Instagram mit Tussibag

Sind wir nicht alle ein bisschen … Der Werbeslogan klingt vertraut, aber von einer Tussi war da bislang eher nicht die Rede … 1995 wurde der Slogan von der Werbeagentur Jung von Matt entworfen. Gesprochen vom Schauspieler Utz Richter, ging er in den deutschen Sprachgebrauch ein, so erfolgreich war die Werbekampagne. Aber um welches Unternehmen ging es doch gleich? Richtig: Bluna. Die deutsche Limonadenmarke aus den 1950er Jahren ist ein wenig in Vergessenheit geraten, der Werbeslogan dagegen scheint unsterblich.

Und was ist jetzt mit der Tussi?

Die hat mit der süßen Orangenlimonade natürlich nichts zu tun, auch nicht mit den seit den 1990er Jahren erhältlichen Sorten Zitrone und Mandarine. Der Begriff meint vielmehr eine junge Dame, die sich mit Würde und Haltung weltgewandt und immer fürstlich gekleidet auch in unangenehmen Situationen ganz selbstverständlich bewegt. Seit den 1990er Jahren ist das Wort fester Bestandteil der Jugendsprache und bezeichnet schlicht eine junge Dame oder Frau. Zeitweise abwertend gemeint und mit oberflächlichen, ich-bezogenen und herausgeputzten Partyludern in Verbindung gebracht, war die Bezeichnung Tussi oder Tusschen bisweilen sogar liebevolles Kosewort für die Freundin, Geliebte oder Ehefrau. Die Bedeutung des Begriffs wandelte sich im Laufe der Zeit ständig, heute ist er neutral besetzt und nicht negativ. Er geht zurück auf die historische Figur der Thusnelda, Tochter eines Cheruskerfürsten und Ehefrau des in der Varusschlacht siegreichen Arminius.

Eines aber war die Tussi immer: Modebewusst, gutsituiert, gutgekleidet und selbstbewusst. Sie hat Spaß am Leben und strahlt diese Freude auch aus. Inwieweit das mit der historischen Figur zusammenhängt, kann beim römischen Schreiber Tacitus nachgelesen werden. Genieß das Leben und fühl Dich nicht beleidigt – wir sind stolz darauf, eine Tussi zu sein!

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